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Auftritte, Workshops und Projekte zum Reformationsjubiläum

Freiheit, Freiheit!

Poetry Slam Show zum Reformationsjubiläum

500 Jahre nach Luther hallt der Ruf nach Freiheit wieder durch Europa, vielfach ausgesprochen, immer anders verstanden. Was sagt die Bibel dazu? Und die Kirche?  Angesagte Slam-Poeten aus Deutschland und der Schweiz begeben sich in dem Werk Luthers  und anderer kirchlicher Denker auf die Suche nach dem, was Freiheit bedeutet. Sie antworten mit ihren eigenen, neuen Texten zur Freiheit. Erleben Sie ein furioses Feuerwerk der Poesie – und der Freiheit.
Die Premiere der Poetry Slam Show findet am 1. Juli 2017, 20 Uhr in der Stadtkirche St. Nikolaus/auf dem Marktplatz in Aalen statt. Ein weiterer Aufführungsort ist Zürich.
www.aalen.de

 

Klartext – KulturRegion Stuttgart

Die KulturRegion Stuttgart nimmt das Reformationsjubiläum sowie den Wahlkampf im nächsten Jahr zum Anlass, den Sprachgebrauch im Alltag und in der Politik zu reflektieren. Es geht darum,  die eigene Sprachverwendung aber auch die Ausdrucksweise von Politikern zu reflektieren. Timo Brunke bietet im Auftrag der KulturRegion verschiedene Workshops zum Thema an – unter anderem den Workshop „Wortergriffen“ mit Kommunikations- und Rhetorikspielen. „Weiter, schneller...Huch!“ wird eine kritische und visionäre Poetry Slam-Werkstatt zum Thema Grenzen und Fortschritt sein, Im Workshop „Schwätz, Alder!“ sondieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Mehrsprachigkeiten und bringen sie wortspielerisch, schriftlich wie mündlich in geeigneten poetischen Textformen unter. Und in der Werkstatt „Hier steh’ ich!“ geht es um interkulturelle und interreligiöse persönliche Stellungnahmen, getragen von der Vorbildfigur des „Mut- und Mundgenies“ Martin Luther.
www.kulturregion-stuttgart.de

"Aufs Maul geschaut. Luther und Grimm wortwörtlich"

Die Sonderpräsentation in der GRIMMWELT Kassel "Aufs Maul geschaut. Luther und Grimm wortwörtlich", die bis zum 31. Oktober 2016 stattfand, widmete sich sinnlich und spielerisch der deutschen Sprache. Die Ausstellung fragte, wie Martin Luther die Sprache, die wir täglich verwenden, geprägt hat und wie sich dies im Wirken der Brüder Grimm spiegelt. Poetische Installationen beleuchteten elf bekannte Redewendungen, die Martin Luther in seinen Schriften und in seiner Übersetzung der Bibel verwendet hat. Timo Brunke widmete sich zum Beispiel voller Verve dem "Staubberichterstatter" (Schallplattenspieler). Anlass für die Ausstellung ist das 500jährige Jubiläum der Reformation.                                                                                                                                                                                                                                                                 www.grimmwelt.de

 

Staubberichterstatter - Lesung, Vortrag und poetische Bekenntnisse

In dem Programm "Stauberrichterstatter" widmet sich Timo Brunke dem sprachlichen Wirken Martin Luthers. Dabei streift er Luthers Lieddichtung und macht sich auf die Suche nach denjenigen Formulierungen Luthers, die sein eigenes religiöses Empfinden bis heute prägen. Aber: Wie weit reicht Luthers Reden vom HERRN in die heutige religiöse Praxis? Brunke probiert sich an Psalmen und Bekenntnissen des großen Kirchenmannes und wägt die theologischen Inhalte mit der Goldwaage seiner ästhetischen Erfahrung. Der Staubberichterstatter huldigt dem Goldstaub, der aus Luthers Schriften weht und verwirbelt dabei sich, die Sprache und das Publikum.
www.literaturhaus-magdeburg.de