Konzertpoesie – das Repertoire

H.I. Biber „Hombre – Menschenskind 1“
– zu Battalia à 10 für Streicher und B.c.

Georges Bizet O rebellischer Spatz der Liebe
– Transskription der Habanera aus Carmen

Edvard Grieg „Solveig Gynt“
– Rhapsodie zu Peer Gynt-Suiten 1 op.46 / 2 op. 55

Joseph Haydn „Nächstes Mal wird alles gut!“
– zu Cellokonzert op.101 Hob.VIIb2, 3. Satz Rondo

E.Humperdinck „Hänsel-und-Gretel-Rhapsodie“
– zu Hänsel und Gretel, Auszüge aus der Oper

Pietro Mascagni „Unsre Zeit ist jetzt!“
– zu Cavalleria rusticana, Intermezzo

Jules Massenet „Ich vermiss‘ dich, Sehnsucht“
– zu Méditation“ aus „Thaïs

W.A. Mozart „Vogel Starl“
– Bearb. Klav.konzert G-Dur, KV 453, 3. Satz

Sergej Prokofjew „Verona Report“
– zu Romeo und Julia-Suiten op. 64

Jean-Ph. Rameau „An den Stress“
– zu Zaïs, Ouvertüre

Aulis Sallinen „Hombre – Menschenskind 3“
– zu Nocturnal Dances of Don Juanquixotte
Chamber Music III

Max v. Schillings „Hexenlied“
– original und/oder in bearbeiteter Fassung

Richard Strauss Die fulminant-feine, groß-winzige Rosenkavaliersspieluhrendose, Erzählfassung für Salonorchester

Franz v. Suppé „Der Wutmotor“
– Ouvertüre zu Leichte Kavallerie

G.Ph. Telemann „Hombre – Menschenskind 2“
– zu Burlesque Suite de Quixotte TWV55 : G10

Giuseppe Verdi Macbethiade
– zu Macbeth, Ouvertüre

Richard Wagner „Die Kitesurferin“
– zu Tristan und Isolde, Vorspiel und Liebestod

„Dass ich erkenne!“ – Rezitation
– zu Faust-Ouvertüre d-moll WWV59

Kurt Weill „Riesenstandort“
– zu Sinfonie Nr. 1 (Berliner Sinfonie)

Für Ensembles

Georges Bizet „Monsterhummeln“
Arr. Bernard Salles
– zu Carmen-Fantasie für 4 Kontrabässe

L. Boccherini „Die Konfetti-Bande“
– zu Gitarrenquintett Nr. 4 D-Dur, 2.Satz G 448

F.M.-Bartholdy „Nur’n kurzes Intermezzo“
– zu Streichquartett Nr. 2, op.13, 3. Satz

Darius Milhaud „Überraschung!“
– zu Suite für Klarinette, Violine und Klavier op.157b, Satz 1 und 3

W.A. Mozart Don Giovanni-Rhapsodie
– zu Don Giovanni op. 527, Streichquartettfassung

Camille Saint-Saëns „Stellt euch vor…“
– Erzählungen zu „Der Karneval der Tiere“

Für Klavier

L.v.Beethoven „Tja“
– zu Elf Bagatellen op. 119

L. v. Beethoven „Groschissimo“
– zu „Die Wut üb. d. verl. Groschen“ op. 129

Johannes Brahms „Immer zu, immer zu“
– zu Intermezzo Nr. 2 e-moll op.119

Johannes Brahms „Balkon mit Aussicht“
– zu Intermezzo op. 117 Es-Dur

Sergej Rachmaninoff „Der Siebenmeilenmeilensteinstiefel“
– zu Prélude in g-moll, op. 23 Nr. 5

Maurice Ravel „Das Glas“
– zu Klavierkonzert G-Dur 2. Satz

Nino Rota „Das Sämchen“
– zu Klavierkonzert in C 1. Satz               

Erik Satie „Hallo, Hase bin schon da!“
– zu Gymnopédie Nr. 1

Erik Satie „Kniebel Grübel“
– zu Gnossienne no. 3

Dmitri Schostakowitsch „Drei Männer im Heim“
– zu Präludien aus op. 34 Nr. 6, 18, 13 u. 24

Franz Schubert „Der liebe Gott von youtube“
– zu Impromptu Ges-Dur, D899 Nr. 3

Robert Schumann „Momentane Monumente“
–Transskription Kinderszenen op. 15,

Für Violoncello

J.S. Bach BachPoetry
– 12 Transskriptionen von Sätzen aus Cello-Suiten BWV 1007-1012

Für Violine

Niccolò Paganini „Hoch zu Tal“
– Transskription Caprice op.1,9 E-Dur

Brunke feiert Hölderlin!

In der Auseinandersetzung mit Hölderlins Lyrik fanden Timo Brunke, Andreas Krennerich (Sax), Boris Kischkat (Gitarre) und Daniel Kartmann (Drums) eine neue Ausdrucksform und nennen sie „Spoken-Word-Jazz“. Dieser musikalisch-poetische Gesamtstil trägt die Metren, Rythmen und Lautklänge Hölderlins in einen fein austarierten Dialog hinein mit dem heutigen Empfinden für Länge und Kürze, Ernst und Erhabenheit, Hochgefühl und Ratlosigkeit. Die Hölderlin Spoken Word Band will mit ihrem sprachmusikalischen Start-up das Daseinsgefühl unserer Zeit mit dem substantiellen Ton eines noch unverbrauchten Klassikers sättigen.

Die Kernfrage Hölderlins – was ist der Mensch angesichts des übermächtigen Wandels der Geschichte? – drängt sie, Hölderlins Texte so intensiv, so existentiell und so nah wie möglich aufzuführen.

Mit heutigem musikalischem Spürsinn, geschult an klassischer Musik, Jazz und improvisierter Musik reagieren Boris Kischkat/(E-)Gitarre, Andreas Krennerich/Saxophone und Daniel Kartmann/ Percussion auf Brunkes slampoetische Vortragsweise. So klar, sinnlich und frisch wie möglich Hölderlin begegnen zu können – dafür steht die Hölderlin-Spoken-Word-Band!

Besetzung:

Timo Brunke, Wort – Andreas Krennerich, Saxophone – Boris Kischkat, E-Gitarre/akustische Gitarre – Daniel Kartmann, Schlagzeug und Perkussion.

https://hoelderlin-webdoku.mewi-projekte.de/#Hölderlin_-_eine_Webdoku

La Traviata – Liebe bis zum letzten Atemzug – Kooperation ensemble balance & Opéra Montmartre

Premiere am 26. Juni 2022, 16:30 Uhr, in der Berger Kirche, Stuttgart-Berg

Karten unter kontakt@balance-stuttgart.de

Musik: Giuseppe Verdi / Libretto: Francesco Piave / Spoken Word: Timo Brunke Künstlerisch-musikalische Leitung: Friederike Kienle

La Traviata gehört bis heute zu den fünf beliebtesten Opern des Kulturlebens. Da ist die tragische Geschichte der schwindsüchtigen Kurtisane Violetta, die sich auf dem Gipfel ihrer Popularität gegen ihren bisherigen Lebenswandel entscheidet, an der bürgerlichen Doppelmoral aber zu Grunde geht. Und da ist Giuseppe Verdis Musik, die diese traurige Historie durch ihre Tiefe, Leidenschaft und Zartheit in eine unvergängliche Fabel über die Liebe selbst verwandelt. 

Die Berger Kirche bietet dem ensemble balance einen symbolträchtigen Ort, fragt La Traviata doch im Kern nach dem Verhältnis zwischen himmlischer und sinnlicher Liebe. Unter der Predigtkanzel gerät die Handlung der Oper unweigerlich in ein anderes, in ein weiter aufgefächertes Licht.

Titelheldin Violetta opfert ihr frisch gefundenes Liebesglück, getriggert durch die bourgeoise Rhetorik ihres in Konventionen gefangenen Schwiegervaters. Nicht nur das ist Anlass für den Bühnenpoeten Timo Brunke mit rhapsodischen Einwürfen dazwischen zu sprechen.

Sein Wort zum Werk trägt dazu bei, dass diese Kammeropernfassung im sakralen Raum ohne Kulissen und Regietheater auskommt und an Intensität dennoch nichts zu wünschen übrig lässt.

Nicholas Mc Roberts, der musikalische. Leiter der Opéra Montmartre, hat für das ensemble balance eine kammermusikalische Fassung geschrieben. Zwei Geigen, Bratsche, Cello, Kontrabass, Klavier, Klarinette, Flöte, Fagott und Horn, ein betörender Sopran, ein famoser Tenor und energischer Bariton genügen, das Werk stimmig und authentisch aufzuführen.

Wir freuen uns, wenn Sie am 26. Juni mit dabei sind, wenn das ensemble balance unter der Leitung von Friederike Kienle dieses sehr besondere Opernerlebnis bietet!

Dauer der Vorstellung: ca. 70 Minuten. 

Es spielen: Violetta: Emmanuelle Chimento, Alfredo: Dustin Drosdziok, Germont: Shenghan Wang, Wort: Timo Brunke, Dirigentin: Friederike Kienle, Arrangements: Nicholas Mc Roberts, Künstl. Direkter Opéra Montmartre, Orchester: ensemble balance