La serva padrona – Die Magd ist Herrin

Foto: D Tonali gGmH Hamburg

Komische Oper in zwei kurzen Akten von Giovanni B. Pergolesi

Johanna Pommranz – Serpina (Sopran)
Frazan Kotwal – Uberto (Bariton)
Timo Brunke – Diener Vespone und Erzähler
Friederike Kienle – Dirigentin
Ensemble Balance – Cembalo, Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass

Die Reichen hatten auch schon in den 1730er Jahren so ihre Probleme: Was soll
Baron Hubert (Uberto) noch von seiner Dienstmagd halten? Diese Serpina trumpft
ihrem Herrn gegenüber mächtig auf. Diktiert ihm die Essenszeiten und wann der
Baron einen Spaziergang machen darf und wann nicht. Alles hört auf ihr Kommando!
Uberto will Serpina feuern, besser heut als morgen.
Aber da schätzt er Witz und Temperament der jungen Frau schon wieder falsch ein.
Wie trickreich sich Serpina endgültig zur Herrin aufschwingen, sich ins Herz ihres
Brötchengebers stehlen wird, sei hier noch nicht verraten. Timo Brunke als Diener
und Dolmetscher im Hintergrund wird es uns erzählen, mitten aus dem Spiel heraus.
Genießen Sie unser Opernjuwel! Feiern Sie mit uns ein weltbekanntes Schelmenstück über die
menschliche Liebe. Perlend wie das obligatorische Glas Sekt danach!

Mitteleuropapperlapapp – Spoken Word Konzert

Die Stuttgarter Formation „Hölderlin Spoken Word Band“ um Bühnenpoet Timo Brunke feiert das gesprochene Wort mit vielfältigen musikalischen Mitteln: Saxofon, Gitarre, Looper und Trommeln konzertieren und jammen mit der Stimme des Poeten; es entstehen Musikdramen im Miniaturformat, alltägliche Sprechakte werden zu akustischen Aha-Erlebnissen, Komik und Tiefsinn küssen sich.  

Im Bühnenjazzprogramm zu seinem neuen Gedichtband „Mitteleuropapperlapapp“ zupft der Spoken Word Poet an den Vorhängen zur Realität, hebt sie sachte an – und siehe da: zwischen den liebevoll aufrechterhaltenen Kulissen unseres Zusammenlebens bleibt wenig, wie es war. Mehr noch: kaum etwas war je so, wie es schien. Aber das macht nichts: Wir richten uns eben neu ein – und das mitten im Übergang!

Die hier versammelten Moritaten, Momentaufnahmen und Menschenbetrachtungen helfen dabei. Sie erheitern, stiften Nähe, Distanz und neue Zugänge ins Altbekannte. Angezählte Vorstellungen vom Leben schillern in Reimen und Versen von süffisanter Zugewandtheit. Stimmen aus Großraumbüros, Straßen und Plätzen treffen auf innere Monologe von Nachbarn, Gegnern und besten Freundinnen.

Das Papperlapapp dieser Stücke ist beredt. Ein Abend für Balladenfans und Beethovenliebhaber, Physikversteherinnen, Dada-Genießer und schöne Seelen, allen Zeitläuften zum Trotz. Tiefbohrendes Poesie-Easy Listening.

Besetzung: Timo Brunke Wort, Andreas Krennerich Saxofon, Boris Kischkat Gitarre + Looper, Daniel Kartmann Percussion + Vibrafon

Foto: Timo Kabel

https://kesseltoene.de/zwischen-struwwelpeter-und-gangsta-rap/

Mitteleuropapperlapapp – das Solo zum neuen Buch

Mit Hilfe der Rubriken einer braven Tageszeitung inszeniert Timo Brunke die heimische Zivilisation als eine irritierende, flirrende, gestresste, gebeutelte, von Mythen bevölkerte – und überraschend poetische Lebensform. Das Publikum sitzt auf – und auf Versfußsiebenmeilenstiefeln stapft Poet Brunke mit ihm über Land, durchs Dickicht der Städte, zu den Lagerfeuern des Irrsinns, der drolligen Utopien und stolpernden Einsichten.

https://e.pcloud.link/publink/show?code=XZ1m7DZWlfmTfdvoQBfBfKbgzr9R57CRekV

Mitteleuropapperlapapp

Der neue Gedichtband erschien im März 2023 beim Satyr Verlag Berlin. Timo Brunke geht seither damit auf Tour solo, im Duo und mit der Hölderlin Spoken Word Band.

Hardcover, 200 S., 22,00 EUR

ISBN 978-3-947106-97-4

Humor, Ironie und Verselust! – Unter den braven Rubriken einer landläufigen Tageszeitung inszeniert Timo Brunke, einer der etabliertesten Spoken-Word-Poeten Deutschlands, unsere mitteleuropäische Zivilisation als eine freie, gestresste, käufliche, rastlose, widersprüchliche, mitunter hässliche, zerbrechliche – und doch überraschend poetische Lebensform.

»Mitteleuropapperlapapp« ist eine poetisch schwebende Transitzone mit Aussicht. Zwischen den Kulissen unseres Zusammenlebens bleibt nichts, wie es war. Weniger noch: Nichts war je so, wie es schien. Aber das macht nichts.

Die in diesem Buch versammelten Moritaten, Momentaufnahmen und Poeme erheitern, stiften Distanz und neue Zugänge ins Altbekannte. Angezählte Vorstellungen vom Leben schillern in Reimen und Versen von süffisanter Zugewandtheit. Stimmen aus Großraumbüros, von Straßen und Plätzen treffen auf innere Monologe von Nachbarn, Gegnern und besten Freundinnen. Das Papperlapapp dieser Stücke ist beredt. Ein Buch für Beethoven-Fans und Stadtliebhaberinnen, für Dada-Freunde und schöne Seelen, allen Zeitläufen zum Trotz: tief bohrendes Poesie-Easy-Listening.